Muggokh (mʊɡɔx)

Text erstellt von wintergoettin
Die Sprache der Orks, Halb-Orks und häufig auch von Goblins nutzt eine eher gutturale Konnotation, denn einen Singsang, wie es in anderen Sprachen der Fall ist. Hört man einen Ork sprechen, so erinnert es eher an die schlagenden Kriegstrommeln ihrer Armeen, als an einen geflüsterten Windhauch. Viele Laute werden eher im Rachenraum gebildet und haben dadurch die Eigenschaft weit zu tragen und gut gehört zu werden.
Das Klangbild ist daher eher hart und rhythmisch und nutzt zu den Kehllauten einige Zischlaute. Selten werden weiche Vokale genutzt, wobei a, o und u sehr dominant sind. Viele Wörter enden auf -k, -r, -gh, -sh oder -ach und die Betonung liegt meistens auf der ersten Silbe des Wortes.

Geographische Verteilung

Muggokh wird global genutzt, wobei es regional zu dialektischen Unterschieden kommt und dadurch schon häufig viele Konflikte entstanden unter den verschiedenen Clans. Da die meisten Orks kämpferischer Natur sind, wurde dies auch häufig als geringster Grund genutzt, um diese niederen Triebe auszuleben. Nur die wenigsten Artgenossen hinterfragen das tatsächlich Gesagte. Es ist zudem eine der wenigen Sprachen, die den Weltenfall überlebten und immer noch in ähnlicher Form gesprochen wird, wie vor dem Meteoreinschlag.

Syntax

Da im Muggokh keine Artikel genutzt werden, sondern nur Partikel zur Verdeutlichung verschiedener Zusammenhänge, sind hier einige Bespiele aufgeführt.
"Thrak hach.", bringt lediglich zum Ausdruck, dass der Sprecher von seiner Ehre spricht, jedoch kann dies recht allgemein gesehen werden. Wird jedoch "Thrak nar hach.", gesagt, dann wird die ganze Ehre des Sprechers gemeint und gilt unter Orks gemeinhin als Versprechen für etwas. Dies kann durchaus zu weitreichenden Folgen führen und löste schon so manchen Krieg unter ihnen aus.

Eine weitere Besonderheit ist die Negierung von Aussagen. Hierbei wird ein "no" oder "gha" vor das als Verb genutzte Wort gesetzt. Die Stellung von Subjekt und Verb ist in diesem Zusammenhang eher zweitrangig, wobei ein vorangesetztes Verb einem Fußstampfen gleich kommt.
"No'groth nak!" - Ich kämpfe nicht! ist somit stärker konnotiert, als "Nak no'groth." - Ich kämpfe nicht. Beim zweiten Satz ist es lediglich eine ruhig Aussage und kein Aufruf.
Beim zweiten Beispiel "Gha'sha'kaash!", was soviel wie Kein Segen! oder auch, Es gibt keinen Segen! bedeutet, kommt es auf die Intonation des Satzes an. Eine genaue Regel wann "no" oder "gha" genutzt wird, gibt es nicht. Dies hängt teils sehr vom Sprecher und dessen linguistischen Vorlieben ab. Erlaubt ist in jedem Fall beides. Häufig wird jedoch das "gha" als höflichere Form angesehen.

Vokabular

Die grundlegendsten Begriffe des Muggokh sind im Wörterbuch zu finden. Einzelne Beispiele sind anderweitig im Artikel aufgeführt.

Tenses

Die Anpassung der Zeitformen soll hier nur ganz einfach beleuchtet werden. Als Beispiel wird der Satz: "Ich kämpfe den Feind!" bzw. "Ich bekämpfe den Feind!" genutzt. Die Form folgt hier dem Kriegsruf.   Die Gegenwart ist in diesem Fall unverändert und stellt die Grundlage für die zeitliche Anpassung dar.
> Groth nak thraal! - wörtlich: "Kampf ich Feind"   Die Vergangenheit wird häufig durch ein "vor" oder "grun" gekennzeichnet. Dies steht zumeist am Anfang des Satzes, bzw. vor dem Verb.
> Vor'groth nak thraal! - wörtlich: "*Früher* Kampf ich Feind!"   Bei der Zukunft wird es ähnlich wie bei der Vergangenheit gehandhabt, sodass ein "nar" als Partikel genutzt wird. Zu Beachten ist, dass bei der Zeitanzeige das "nar" stehts zu Satzbeginn gesprochen wird. Innerhalb eines Satzes hat es eine andere Bedeutung!
> Nar'groth nak thraal! - wörtlich: "*Werde* Kampf ich Feind!"

Sentence Structure

Der Satzbau folgt normalerweise der Grundordnung von Subjekt - Verb - Objekt, wobei es bei den Objekten keine Artikel gibt. Verben werden beim Muggokh durch Partikel und Endungen modifiziert, um die eigentliche Bedeutung hervor zu heben oder bei Besitz, Zeit und Zahl die Betonung genauer zu vermitteln.
Viele Wörter sind offen und können viele Bedeutungen annehmen, der vom jeweiligen Kontext in der Benutzung abhängt. Bei Sätzen, die eine besondere Betonung haben und häufig wie ein Kriegsschrei wirken, folgt der Satzbau der Grundordnung von Verb - Subjekt - Objekt.

Dictionary

61 Words.
Typische Sätze
Muggokh - Übersetzung
  • Groth nak dur! - Ich kämpfe bis zum Ende!
  • Thrak hach nar! - Meine Ehre ist alles!
  • Rhun'thruk dru'gar Aev’rach! - Der Schamane ruft die Ewigen!
  • Maar'rug sha’kaash! - Gesegnet sei dein Seelenfeuer!
  • Marr thraal gharr! - Der Feind soll im Feuer brennen!

  • Typische weibliche Namen
    Name - Bedeutung / Assoziation
    Grash - die Stürmische / die Wilde
    Vraka - die Blutige / vom Schlachtfeld
    Thara - die Unbeugsame
    Morga - die Dunkle / die Erdverbundene
    Krasha - die Zerschmetterin
    Durga - die Schildträgerin / Beschützerin
    Rhaagh - die Schneidende / die Klauenhand
    Ugra - die Heftige / die Ungezähmte
    Farn - die Standhafte / die Feste
    Varka - die Siegerin / die Starke

    Typische männliche Namen
    Name - Bedeutung / Assoziation
    Dragh - der Kämpfer
    Thruk - das Blut / der Blutgeborene
    Grakh - der Wilde / der Rasende
    Krath - der Starke / der Eisenfeste
    Vrokk - der Brecher / der Zerschmetterer
    Garr - der Schläger / der Gebieter
    Marr - der Brennende / vom Feuer
    Druuk - der Standhafte / der Schild
    Thraal - der Feindjäger
    Rukk - der Knochen / der Zähe


    Kommentare

    Please Login in order to comment!