Torvik lehnte sich kurz an die Theke, bevor Tara ihn in die Küche führte, und ließ ein tiefes, warmes Lachen entweichen. „Aye, Tara… du weißt genau, wie du mir das Schmunzeln entlockst,“ murmelte er, ein verschmitztes Funkeln in den Augen. „Doppelter Respekt und Liebe also… das nehm’ ich sehr ernst. Kannst dich drauf verlassen.“
Er folgte ihr in die Küche, die Hände locker an den Hüften, und nickte aufmerksam, als sie ihm erklärte, was zu tun war. „Alles klar, verstanden. Ich mach’s sauber, wie du’s willst – keine Experimente, versprochen. Aber… ich hoffe, du wirst mich trotzdem beobachten, damit ich nix falsch mache,“ fügte er mit einem kleinen, schelmischen Grinsen hinzu.
Während Tara ihm zeigte, wo er beginnen sollte, konnte er ein leichtes Kribbeln nicht leugnen, das durch seine Brust ging. Es war schön, wieder hier zu sein, Zeit mit ihr zu verbringen, und dabei noch irgendwie nützlich zu sein. „Also gut… dann ran an die Arbeit. Wenn du mich noch ein bisschen so ansiehst, Tara, werd’ ich glatt zu viel abgelenkt,“ sagte er leise, halb neckisch, halb ernst, bevor er anfing, die Oberflächen abzuwischen und die Schränke zu ordnen.
Er spürte ihre Anwesenheit hinter sich, hörte ihren Schritt, ihr leises Aufmuntern, und ein zufriedenes, raues Brummen entfuhr ihm. „Sieht so aus, als ob wir einen guten Plan haben – und danach… naja, darauf freu’ ich mich schon.“
Torvik kniete sich leicht vor die Spüle, die Hände im warmen Wasser, und wischte den letzten Fettfilm von den Töpfen. Der Duft von frisch gereinigtem Holz und Seife erfüllte die Küche, während das rhythmische Klappern des Schwamms fast meditativ wirkte. Er dachte kurz an Tara, daran, wie sie ihn gerade noch lächelnd angeleitet hatte, und ein zufriedenes, raues Lachen entfuhr ihm. „Aye… du weißt schon, wie man jemanden motiviert, Tara,“ murmelte er leise vor sich hin.
Sein Blick wanderte über die Arbeitsflächen, die er nach und nach in Ordnung brachte. Jeder Topf, jede Pfanne fand ihren Platz, und Stück für Stück bekam die Küche wieder den Glanz, den sie vor dem Mittag hatte. Torviks grobe, aber geschickte Hände arbeiteten konzentriert, und hin und wieder schob er sich eine Strähne Haare aus dem Gesicht, die von der Anstrengung etwas klamm geworden war.
Er hörte nur das leise Knarren der Holzdielen und das ferne Murmeln der Gäste vorne im Gasthof. Tara war beschäftigt, er spürte es, und er genoss die Ruhe in der Küche, die Möglichkeit, ihr ein Stück Arbeit abzunehmen. „Wenn wir fertig sind, wird sie hoffentlich zufrieden sein… und danach… na ja, darauf freu’ ich mich schon richtig,“ murmelte er, während er den letzten Krug polierte.
Torvik nickte zufrieden. Alles war auf dem Weg, ordentlich und sauber – genauso, wie Tara es ihm gezeigt hatte. Und tief in seinem Inneren konnte er kaum abwarten, dass der Moment kam, in dem sie die Küche verließen und ihr gemeinsames kleines Abenteuer beginnen würde.