Erschaffungsgeschichte
Und so stand geschrieben, Kapitel 1 Absatz 1 im Buch der Ewigkeit: Noch vor Anbeginn der Zeit, da existierte nur das Chaos.
Wurzeln begannen zu wachsen, das Nichts herab zu winden und trotz der Leere im Raum auf wundersame Art und Weise halt zu finden.
Und nur wenige Momente später offenbarte der Weltenbaum das erste seiner unzähligen Wunder: Zwei Blätter, gestärkt und geformt durch die Energie seiner bereits unendlich langen Wurzeln.
Der Raum stellte die Verbindung zwischen den Weltensphären dar. Durch den Zweig, welcher die Weltensphären berührt, durch den Ast und den Weltenbaum selbst, bestand eine vage Verbindung aller Weltensphären unter- und zueinander.
Das Pantheon stellte die Aspekte und den Willen von Selune und Amon dar. Die beiden Kräfte von Yin und Yang brach in die 7 Aspekte des Chaos, aus welchen die 7 Götter entstanden und fortan über die Welten wachen sollten:
Jede der Weltensphären folgt eigenen natürlichen Gesetzen und unterscheidet sich gewaltig von anderen. Manche sind voller elementarer Energie, manche folgen nur einzelnen Aspekten des Chaos, während in anderen alle Aspekte geschwächt sind. Die Materielle Ebene jedoch schien am ausgeglichensten. Alle Aspekte waren in Balance, was so viel Energie zu erzeugen schien, dass diese Weltensphäre um ein vielfaches größer war als alle vorhergehenden, wodurch sie zahllose Planeten und Welten behauste. Von all den Planeten zog ein ganz bestimmter die Aufmerksamkeit aller 7 Götter auf sich: Oreon. Er war der größte aller Planeten, sodass die Götter beschlossen, dort ihr Werk zu verrichten. Sie betraten Oreon und begannen an, ihn zu formen. Amon formte den Himmel, welcher fortan die Welt bedecken und seine Atmosphäre enthalten sollte. Er sammelte Energie aus der Umgebung und formte einen riesigen Feuerball, welchen er in den Himmel warf damit er Oreon Licht und Wärme schenkte.
Set bewegte die Erde, formte einen riesigen Kontinent und lies Wälder und Berge diesen bedecken.
Selune erschuff die Meere und formte Seen, Flüsse und Bäche, welche den Kontinent übersähten. Sie sammelte umherschwirrende Asteroiden, welche sie zu einem riesigen Mond formte und ebenfalls in den Himmel warf. Er sollte dem Planeten die Nacht und sein weiches Licht bringen.
Caellia erschuff die Atmosphäre und das Wetter, sodass ein Zyklus auf dem Planeten entstand, welcher das Leben mit dem Nötigsten versorgt.
Xul segnete die Erde, die Meere und die Wälder, sodass diese fruchtbar wurden und die ersten Lebewesen hervorbringen, welche diese bevölkerten.
Iris brachte den Fluch der Sterblichkeit und Krankheiten über das Leben von Oreon, um das Gleichgewicht zu bewahren und dem Leben ein Zyklus zu geben.
Und Mystra formte die Gesetzte der Magie, webte das Mana und erlaubte der Magie die Welt zu durchdringen. Die Götter arbeiteten zusammen und erschuffen Oreon nach ihren Wünschen, sie segneten die wenigen Kreaturen und beobachteten wie sich der Planet langsam entwickelte.
Das Chaos
Am Anfang existierte lediglich Chaos. Es war eine Umgebung in der weniges überleben oder existieren konnte. Es ist der Urzustand von Allem, stets darauf bedacht alles zum Chaos zurück zu holen und den Urzustand zu bewahren. Dieser Zustand des Universums hielt äonenlang an, bis eines Zeitpunkts jemand die Membran des Seins durchbrach und inmitten des Chaos trat. Übergott Ao. Lange Zeit betrachtete Übergott Ao das Chaos, bevor er schlussendlich einen kleinen Teil seines eigenen Körpers abtrennte und ins Chaos hinein legte. Den Weltensamen.Der Weltensamen
Ao blickte dem Weltensamen hinterher, welcher ziellos ins Nichts gleitete, bevor er sich schlussendlich abwandte und das Chaos wieder verließ. Der Weltensamen schwirrte lange Zeit im Chaos, auf der Suche nach einem unbekannten Ort in unbekannter Ferne, und absorbierte im Verlauf seiner Reise das umliegende Chaos. Er wuchs an, sammelte Energie und begann über die Zeit zu erstrahlen. Diese Strahlen teilten das Chaos und erschufen um ihn herum eine Sphäre, in deren Zentrum der Weltensamen herabsank. Es dauerte eine weitere Ewigkeit bevor sich ein kleiner Sprössling aus dem Weltensamen hervor kämpfte. Der Weltenbaum.Wurzeln begannen zu wachsen, das Nichts herab zu winden und trotz der Leere im Raum auf wundersame Art und Weise halt zu finden.
Und nur wenige Momente später offenbarte der Weltenbaum das erste seiner unzähligen Wunder: Zwei Blätter, gestärkt und geformt durch die Energie seiner bereits unendlich langen Wurzeln.
Selune und Amon
Diese beiden Blätter waren Selune und Amon, mystische Wesen und Verkörperungen der zwei Kräfte des Chaos. Yin und Yang. Durch die Wurzeln genährt wuchsen beide schnell auf und erkundeten ihre Umgebung. Schnell verstanden sie, dass sie im Chaos außerhalb der Sphäre nicht überleben können und es doch dieses Chaos war, welches das Wunder erst möglich gemacht hat. Selune und Amon entschieden, den Weltensamen und beschützen und zu bewahren. Sie begannen mehr Energie aus dem Chaos um sie herum zu schöpfen und dem Weltenbaum zu spenden, sodass dieser, geschwächt durch die Geburt der ersten beiden Götter, sein Wachstum fortsetzen konnte. Mit der Zeit, den Weltenbaum und seine natürlichen und doch mysteriösen Entwicklungen studierent, lernten Selune und Amon die ihnen innewohnende Macht zu kontrollieren. Sie begannen erste Dinge im leeren Raum zu erschaffen. Einfache Bündel aus Energie, gewonnen aus dem Chaos und ohne Form. Unförmige und instabile Gesteinsbrocken, welche sie frei durch den Raum fliegen ließen. Hell strahlende Sphären, welche Licht und Wärme schenkten. Der Weltenbaum fungierte als natürliche Achse, welche die Kreationen der beiden Götter umgaben.Der Weltenbaum "Yggdrasil"
Nach vielen Jahren wuchs der Sprössling zu einem gewaltigen Baum heran, der die Kreationen von Selune und Amon überragte. Ein einzelnes Blatt größer, als alles was die beiden jemals schuffen. Die Wurzeln des Weltenbaumes durchdrangen den Großteil der unteren Leere und waren so Dicht, dass es keinem der von den Urgöttern geschaffenen Lichter gelang diese zu erhellen. Und als die Wurzeln den Rand der Sphäre berührten, begannen auf den Blättern des Weltenbaumes sich die ersten Weltensphären zu bilden. Diese absorbierten die Energie der Blättern und wuchsen heran, bis die Blätter zerfielen und lediglich die Weltensphäre an den Zweigen hing. Manche der Weltensphären benötigten die Energie mehrere Blätter, und so entstand über die Zeit ein Zyklus. Während einige Welten entstanden, begannen andere wieder zu zerfallen, die Energie in den Weltenbaum zurückzuführen und so die Erschaffung neuer Weltenblätter zu erlauben. Selune und Amon waren von diesem Anblick gleichermaßen begeistert wie betrübt. Auch wenn sich beide auf den Welten herabließen, waren sie leer und ohne Leben. Über lange Zeit hatten sie niemanden außer sich und den Weltenbaum und auch wenn die Aspekte des Chaos einen Großteil von ihnen ausmachten und sie dadurch alles mit apathischer Neutralität betrachteten, verspürten beide nach all den Äonen Einsamkeit. Als diese ihren Höhepunkt erreichte, fassten sie einen Entschluss, den sie dem Weltenbaum vorbrachten. Beiden würden einen Großteil ihrer Macht an den Weltenbaum zurück geben, im Gegenzug möge er ihre Einsamkeit lindern. Der Weltenbaum akzeptierte ihr Angebot und entzoge beiden Urgöttern Energie, welche er nutzte um sich und die Welten zu stärken. Er spaltete die Aspekte von Selune und Amon und erschuff die Zeit, den Raum und das Pantheon.Die neue Ordnung
Die Zeit stellte den natürlichen Zyklus der Welten dar. Sie sorgte für einen gleichmäßigen Ablauf aller Welten, auch wenn die Zeit nicht überall gleich läuft. Sie läuft von einer Welt in die nächste, sodass wenn eine Welt vergeht, eine andere genährt wird und somit einen endlosen Zyklus generiert.Der Raum stellte die Verbindung zwischen den Weltensphären dar. Durch den Zweig, welcher die Weltensphären berührt, durch den Ast und den Weltenbaum selbst, bestand eine vage Verbindung aller Weltensphären unter- und zueinander.
Das Pantheon stellte die Aspekte und den Willen von Selune und Amon dar. Die beiden Kräfte von Yin und Yang brach in die 7 Aspekte des Chaos, aus welchen die 7 Götter entstanden und fortan über die Welten wachen sollten:
- Feuer - Amon, Gott der Sonne, des Himmels und des Lichts.
- Wasser - Selune, Göttin des Mondes, der Meere und der Dunkelheit.
- Erde - Set, Gott der Natur und der Berge.
- Luft - Caellia, Göttin der Blitze und des Wetters.
- Tod - Iris, Göttin der Toten und Krankheiten.
- Leben - Xul, Gott der Fruchtbarkeit und der Erschaffung.
- Arkana - Mystra, Göttin der Magie.
Oreon
Die 7 Götter erwachten alsbald und wussten um ihre Aufgabe. Doch der Anteil des Chaos in ihnen nun geringer, erlaubte es ihnen einen größeren Teil eigener Persönlichkeit, welche sich zunächst in Neugier äußerte. Gemeinsam reisten sie von Weltensphäre zu Weltensphäre, lernten ihre Macht zu Nutzen und erkundeten den Weltenbaum, bis sie eines Tages die Weltensphäre der Materiellen Ebene betraten.Jede der Weltensphären folgt eigenen natürlichen Gesetzen und unterscheidet sich gewaltig von anderen. Manche sind voller elementarer Energie, manche folgen nur einzelnen Aspekten des Chaos, während in anderen alle Aspekte geschwächt sind. Die Materielle Ebene jedoch schien am ausgeglichensten. Alle Aspekte waren in Balance, was so viel Energie zu erzeugen schien, dass diese Weltensphäre um ein vielfaches größer war als alle vorhergehenden, wodurch sie zahllose Planeten und Welten behauste. Von all den Planeten zog ein ganz bestimmter die Aufmerksamkeit aller 7 Götter auf sich: Oreon. Er war der größte aller Planeten, sodass die Götter beschlossen, dort ihr Werk zu verrichten. Sie betraten Oreon und begannen an, ihn zu formen. Amon formte den Himmel, welcher fortan die Welt bedecken und seine Atmosphäre enthalten sollte. Er sammelte Energie aus der Umgebung und formte einen riesigen Feuerball, welchen er in den Himmel warf damit er Oreon Licht und Wärme schenkte.
Set bewegte die Erde, formte einen riesigen Kontinent und lies Wälder und Berge diesen bedecken.
Selune erschuff die Meere und formte Seen, Flüsse und Bäche, welche den Kontinent übersähten. Sie sammelte umherschwirrende Asteroiden, welche sie zu einem riesigen Mond formte und ebenfalls in den Himmel warf. Er sollte dem Planeten die Nacht und sein weiches Licht bringen.
Caellia erschuff die Atmosphäre und das Wetter, sodass ein Zyklus auf dem Planeten entstand, welcher das Leben mit dem Nötigsten versorgt.
Xul segnete die Erde, die Meere und die Wälder, sodass diese fruchtbar wurden und die ersten Lebewesen hervorbringen, welche diese bevölkerten.
Iris brachte den Fluch der Sterblichkeit und Krankheiten über das Leben von Oreon, um das Gleichgewicht zu bewahren und dem Leben ein Zyklus zu geben.
Und Mystra formte die Gesetzte der Magie, webte das Mana und erlaubte der Magie die Welt zu durchdringen. Die Götter arbeiteten zusammen und erschuffen Oreon nach ihren Wünschen, sie segneten die wenigen Kreaturen und beobachteten wie sich der Planet langsam entwickelte.
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