Tarfinwal (Tar-fin-wal)
Zappelfillip im Ozean
Wale voraus!
Eine Schule von acht Tarfinwalen. Sieht aus, als ob sie auf der Jagd sind. Sie umkreisen die ganze Zeit dieselbe Stelle, vermutlich einen Schwarm Thunfische oder so etwas!
Kapitän, wir sollten etwas nach Steuerbord beidrehen, damit wir nicht mit den Kolossen zusammenprallen, wenn sie anfangen zu springen!
Die könnten uns ganz schön durchschütteln.
Das sieht zwar eindrucksvoll aus, aber ich möchte trotzdem keine Bekanntschaft aus nächster Nähe mit ihnen machen.
Körperbau
Sein fast tonnenförmiger Körper verjüngt sich zum Schwanz und läuft in eine sehr breite Fluke über. Er ist an der Oberseite dunkelgrau gefärbt und mit helleren Flecken besprenkelt. Der Bauch der Kreatur ist hingegen in einem sehr hellen Grau gehalten.
Auf dem Rücken entspringt eine große, gebogene, stabile Flosse. Diese ist vom Deck eines Schiffes aus gut sichtbar, wenn der Wal zum Atmen an die Wasseroberfläche kommt. Durch ein von einem Wulst umgebenes Atemloch auf der Stirn nimmt der Tarfinwal Sauerstoff auf und lässt beim Ausatmen hin und wieder auch kleine Wasserfontänen aufsteigen.
Der Kopf läuft zur kurzen Schnauze hin flach zu und beherbergt ein Paar seitlich angebrachter großer, schwarzer Augen, die mit einer Schutzmembran überzogen sind. Das im Verhältnis kleine Maul ist mit spitzen, dolchartigen Zähnen versehen, die sich hervorragend zum Jagen von größeren Fischen wie Thunfischen oder Robben eignen.
Im Durchschnitt ist das Männchen ein bis zwei Meter länger als das Weibchen.
Bewegung
Dabei springen sie gerne mit großen Sätzen aus dem Wasser und spielen viel mit den anderen Tieren ihres Familienverbandes. Sie ruhen so gut wie nie, außer wenn sie schlafen, weshalb sie auch als „Zappelphillip der Meere” bezeichnet werden.
Zudem gelten sie als sehr neugierig. So kommt es vor, dass sie ein fremdes Schiff umkreisen und im Sprung anrempeln, um zu sehen, ob das große Ding zum Spielen aufgelegt ist – sehr zum Leidwesen der Matrosen und der Schiffsplanken.
Leider wird ihm dieses Verhalten schnell zum Verhängnis, wenn es sich bei dem Schiff um einen Seejäger handelt!
Ach, ich könnte den Tieren stundenlang beim Spielen zuschauen. Aber leider führt uns unser Kurs nun in die andere Richtung.
Männchen ca. 8,0 m
Männchen ca. 5.000 kg
Gewicht
Fortpflanzung und soziales Verhalten
Die Brunft beginnt bei den in Nortika heimischen Tarfinen im Furrochar, bei ihren Verwandten in Surtika hingegen im mittleren Herroar, also im letzten Wintermonat. Interessant ist, dass die Bullen sich in dieser Zeit darum bemühen, ihren Angebeteten nahe zu kommen und eng bei ihr zu bleiben, während andere Bullen immer wieder versuchen, ihnen den Platz streitig zu machen.
Die Weibchen selbst kommen erst knapp einen Monat später in die Hitze. Sobald der Bulle dies bemerkt, geht er sofort zur Begattung über.
Auch nach der Paarung bleibt der Bulle an der Seite der Kuh, und zwar so lange, bis sie sich nach 16 Monaten von der Herde zurückzieht, um ihr Junges in einer etwas wärmeren und flacheren Küstenregion der großen Kontinente zur Welt zu bringen.
Mutter und Kind bleiben noch zwei Monate in den flachen Küstengewässern, ehe das Kalb stark genug ist, um mit der Mutter zur Herde in den kalten Gewässern der Pole zurückzukehren.
Insgesamt wird das Kalb bis zu 19 Monate lang gesäugt und bleibt auch danach noch bis zu sieben Jahre bei der Mutter.
Solange eine Kuh ein Kalb hat, wird sie nicht wieder in die Hitze kommen und auch danach kann es noch ein bis zwei Jahre dauern, ehe sie wieder bereit für einen Geschlechtsakt ist. Somit kann es bis zu zehn Jahre dauern, ehe eine Kuh erneut schwanger wird.
Umso wichtiger ist der Familienzusammenhalt der Tiere, um ihre Population aufrechtzuerhalten. Deshalb bleiben die Nachkommen auch in den gleichen Familiengruppen wie die Elterntiere.
Lebensraum
Nahrung
Aye, prächtige Tiere und so reich an Dingen, die wir teuer verkaufen können!
Los, los! Alle Werfer an die Harpunen!
Und macht mir die „Große Sinna” klar, ihr skorbutzerfressenen Landratten!
Unsere liebe Balliste wird ein schönes Loch in diese Tarfine stanzen!





Arme Wale. Mich würde interessieren, ob sich die Tiere von Süd- und Nordpol Unterschiede aufweisen und wie / warum sie sich in beiden Polarregionen angesiedelt haben?
Blue's Worlds - Elaqitan - Naharin
Ja kann leider nicht jeder nur Glück mit seinem Los haben.
Guter Punkt!
Die kleinen Unterschiede zwischen den Tarifen in Nord- und Süddeutschland habe ich unter „Sonstiges” hinzugefügt.
Warum sie dort leben? Nun: Einerseits konnten sie sich der Kälte gut anpassen, andererseits fanden sie hier ein gutes Nahrungsangebot an größeren Fischen und Robben. Vor allem gab es nicht zu viele andere Meeresgiganten, die ihnen das Leben dauerhaft schwer gemacht hätten, auch wenn sie nicht ganz oben in der Nahrungskette stehen. Und da alles Leben auf Irda irgendwie von den Göttern beeinflusst wurde, haben Nespô-tía, Tis-Pontiêne und Juleander sie vermutlich passend hierfür geschaffen oder beeinflusst.
A lot of unofficial Challenges